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Berichte & Fotos |
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Familienzeltlager an der Maulkuppe |
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Das Familienzeltlager wurde vom 05. - 07. Juni 2009 an der Maulkuppe (Hessen) durchgeführt. Es beteiligten sich 34 Teilnehmer aus 5 Zweigvereinen des Rhönklub e.V. Ankunft der Teilnehmer war am Freitag um 17:00 Uhr. Zunächst wurden die Zelte aufgebaut, die Küche eingeräumt und auch gleich betriebsbereit gemacht, um den ersten Hunger zu stillen. Die jüngeren Kinder und Mütter kümmerten sich um das Abendessen und deckten den Tisch. Zwischenzeitlich war festgestellt worden, dass es nicht genug Holz für ein ordentliches Lagerfeuer gab, weshalb die Väter und die älteren Jugendlichen sich aufmachten, um im nahe gelegenen Wald nach geeignetem Material zu suchen. Es gab mehr als genug abgebrochenes von vergangenen Stürmen und schon bald war ein ansehnlicher Holzhaufen zusammen getragen worden. Im Anschluss am Abendessen schminkten die Betreuer die Kinder, einige spielten Fuß- oder Volleyball und nutzen das Spielangebot aus dem Spielmobil der Rhönklubjugend, der an diesem Wochenende ebenfalls zur Nutzung zur Verfügung stand. Mit sinkenden Temperaturen und Einbruch der Nacht wurde das Lagerfeuer in Gang gebracht und alle versammelten sich, um Stockbrot und Marschmallows am Lagerfeuer zu machen. Einer der Jugendlichen hatte seine Gitarre mitgebracht und schon bald stimmten alle im Wechsel bekannte und manchen auch weniger bekannte Lieder an, bis die Müdigkeit überhand nahm und sich alle in die Schlafsäcke verkrochen. Der Samstag brachte zur Enttäuschung aller neben Kälte auch Dauerregen. Das Programm musste kurzfristig geändert werden und dank der Schutzhütte an der Maulkuppe konnten alle trotz dem schlechten Wetter bei guter Laune den Vormittag verbringen. Auch das Mittagessen wurde gemeinsam zubereitet. Am Nachmittag wurde gebastelt. Da es weiterhin nicht nach Sonne aussah, weiterhin in der Hütte. Das Feuer im Kamin ließ jedoch keine Kälte aufkommen und so bastelten alle aus Zeitungen und Klebeband Hüte, die im Anschluss bemalt wurden. Es wurde beschlossen, die Hüte während der anstehenden Lamawanderung am folgenden Tag zu tragen. Wer damit fertig war, bastelte sich Rasseln aus Astgabeln, Draht und Kronkorken. Wieder kam der Schminkkasten zum Einsatz und dieses Mal waren die Erwachsenen dran, von den Kindern bemalt zu werden. Der Tag ging viel zu schnell vorbei und schon war es wieder Zeit, sich um das Abendessen zu kümmern. Hierzu wurde aus dem Buch der DWJ „Ganz schön ausgekocht“ für Lager und Freizeitküchen das Gericht „Hamburger“ ausgewählt. Überall wurde geschnippelt und zerkleinert, bei den Zwiebeln flossen die einzigen Tränen des Wochenende und auf dem Grill gebraten und gut belegt schmeckten die Hamburger gleich noch mal so gut. Dazu gab es Salate, die bereits vorbereitet mitgebracht worden waren. Nach dem Abendessen war zur Freude aller doch noch einmal die Sonne zu sehen und das Lagerfeuerfeeling vom Vorabend konnte erneut erwachen. Wem es dann doch zu kalt wurde, trieb es zurück in die Hütte, wo „Wanderland“ (ein von der DWJ entwickeltes Wissens und Gruppenspiel) zum Einsatz kam. Der Sonntag brachte Sonnenschein und Herr Nüdling aus Poppenhausen 8 Lamas zur anstehenden Wanderung zum Gukaisee. Pro Lama fanden sich immer zwei Kinder, die es abwechselnd führten und nach einer ca. 10km Wanderung erhielten alle ein Glücksband, welches jedem einen Wunsch erfüllt – so der Glaube aus der Heimat der Lamas. Ohne Streit, schlechte Laune, Handys, MP3 Player und Fernseher kann eben doch eine Familie auskommen – so zumindest stellten alle glücklich am Ende der Veranstaltung fest und bedankten sich bei der Hauptfamilienwartin Edith Zink für das erlebnisreiche Wochenende. |
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