Deutsche Wanderjugend im Rhoenklub

 

 
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„Über den Bäumen - Naturerlebnisse in luftiger Höhe“

 

Wir starteten mit 81 Teilnehmern aus 8 Zweigvereinen aufgeteilt auf zwei Busse nach Bad Langensalza zum Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich.

Die Spannung stieg schon auf der Fahrt, was uns denn wohl da erwartet? Am Ziel angekommen ging es in zwei Gruppen zum großen Baumkronenturm. Nationalpark-Ranger Uwe führte uns auf der ersten 300m Schleife, er erklärte uns alles Wissenswerte über den Nationalpark Hainich. Fledermaus, Wildkatze, Specht und Schmetterling sind die vier Tierarten die beispielhaft für den Lebensraum in den Baumkronen stehen. Die charakteristische Baumart im Nationalpark Hainich ist die Rotbuche.

Der Baumkronenpfad  wurde im August 2005 eröffnet. Doch der Besucherandrang war so enorm, dass eine zweite Schleife von 230m dazu gebaut wurde und 2009 den Besuchern zur Verfügung stand. An einen Oktobertag 2011 zählte man ca. 5000 Besucher (Rekord).  Das Baumhaus bzw. der Baumturm hat eine gesamthöhe von 44 Meter und einen durchmesse von 4,5 Meter. Von der offenen Plattform 40 Meter über dem Waldboden, schweift der Blick weit über den Hainich und das Thüringer Becken. Die mutigen unter uns gingen durch einen Netztunnel in einer Höhe von 19 Meter und einer Länge von ca. 20 Meter, ca. 1 Meter breit und ca. 2,30 Meter hoch, er besteht aus bekletterbaren Spielelementen die allseitig mit einem Netz gesichert sind.

Einen weiteren außergewöhnlichen Weg bot uns die Dschungelbrücke, wir balancierten über ein ca. 20 Meter langes und ca. 25 cm dickes Tau welches auch wieder mit Netzen gesichert war. Die vielen Infotafeln, Mitmachrätsel und Tiermodelle sind Bausteine der Umweltbildung. Die Ausstellung im Nationalpark Hainich zeigte uns Präsentationen über die Kreisläufe der Natur, Filmvorführung über die Wildkatze in ihrem Lebensraum.  Über die Monitore bekamen wir Bilder und Forschungsergebnisse gezeigt. Mutige Besucher konnten sich auf ein kleines Abenteuer mit einer Hängebrücke einlassen um die Ausstellung aus der Vogelperspektive zu bestaunen. Überdimensionale Vogelnester luden in der oberen Etage zum Entspannen ein.

So eine Kletterei macht hungrig und durstig, und wir stärkten uns mit der mitgebrachten Rucksackverpflegung, oder im Forsthaus Thiemsburg gab es natürlich auch Thüringer Rostbratwürste.

Ein ereignisreicher Tag ging zu Ende. Viele neue Eindrücke und Erinnerungen blieben bei uns hängen.

Edith Zink

 

       
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